Aktuelles

In Faenza, Italien wird eine der größten 100 % - Biomethananlagen zur Fahrzeugbetankung gebaut. Die Anlage soll schätzungsweise eine jährliche Kapazität von 9 Mio. kg haben, was 140 GWh/Jahr entspricht. Betrieben wird die Anlage von der HAM Gruppe und HAM Italia.

 

Am 05.05.2021 wurde ein Gesetzentwurf der Bundesregierung  „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019 / 1161 vom 20. Juni 2019 zur Änderung der Richtlinie 2009/33/EG über die Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge sowie zur Änderung vergaberechtlicher Vorschriften“ beschlossen.

 

Ende April wurde ein wichtiger Meilenstein in der Ausbau der europäischen Gasinfrastruktur erreicht: Der Ausbau auf mittlerweile 4.000 CNG- und 400 LNG Tankstellen. Hierbei befindet sich der Anteil des erneuerbaren Kraftstoffes Biomethan im stetigen Wachstum.

In Bremerhaven sollen ab 2022 sieben Brennstoffzellenbusse mit lokal erzeugtem, grünen Wasserstoff betankt werden. Dafür soll eine 2 MW Elektrolyseanlage auf dem Gelände von Bremerhaven Bus entstehen. Der Strom für die Elektrolyse soll aus einer nahegelegenen Windenergieanlage gestellt werden.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Iveco, Engie und Vulcangas hat nur ein Jahr nach der Einweihung der Tankstelle in der Strada delle Cascinette in Turin einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Eröffnung der ersten Tankstelle in Nordwestitalien für Biomethan (Bio- LNG und Bio-CNG), ein 100% umweltfreundlicher Kraftstoff, der in Italien hergestellt wird.

Die Westfalen-Gruppe möchte das LNG-Tankstellennetz um bis zu 20 Tankstellen ausweiten. Die Umstellung auf Bio-LNG soll dabei spätestens bis zum Ende der Mautbefreiung von statten gehen. Potenziale für Bio-LNG sieht das Unternehmen vor allem im Münsterland.

Der Logistik-Riese Amazon plant den Ausbau nachhaltiger Mobilität für die Transportzwecke. Untersucht werden verschiedene Fahrzeugtypen, darunter CNG- und Elektrofahrzeuge. Bis jetzt wurden über 700 CNG-LKWs der Klasse 6 und 8 bestellt.

Bis 2030 soll eine CO2-Emissionsminderung um 42 % im Verkehrssektor umgesetzt werden. Laut des Staatssekretärs Bilger würden, auch bei dem Erreichen des Ziels von 10 Mio. Elektroautos bis zum Jahr 2030, noch ca. 30-40 Mio. Verbrenner auf den Straßen unterwegs sein. Um hier die gewählten Klimaschutzziele zu erreichen, müsse u.a. auf fortschrittliche Biokraftstoffe gesetzt werden.

 

Das Unternehmen aus dem Silicon-Valley hat neuartige Feststoff-Batteriezellen. Diese sollen innerhalb von 15 Minuten auf ca. 80 Prozent ihrer Kapazität aufladen können. Weiterhin sollen die Batterien des Forschungsunternehmens eine gesteigerte Reichweite von bis zu 80 Prozent vorweisen.

Die KfW bezuschusst Kauf und Installation einer privaten Ladestation für Elektrofahrzeuge mit 900 Euro. Das Programm startete am 24. November. Zwischen dem 24. November und dem 04. Dezember wurden bereits 94.000 Anträge auf Förderung einer Wallbox gestellt.

Der LNG-Taskforce der Bundesregierung zu Folge nimmt der Ausbau der LNG - Infrastruktur, gemeinsam mit der Nachfrage nach LNG-LKW im November 2020 Fahrt auf. Dennoch bleibt trotz Erreichung von wichtigen Etappenzielen noch immer viel zu tun, um den Markt für vor allem Bio-LNG weiter auszubauen. So soll zur Erreichung der Klimaziele beigetragen werden.

 

Liverpool baut die CNG betriebene Flotte an Entsorgungsfahrzeugen um 20 neue Fahrzeuge aus.  Die Investition über 4,04 Mio Euro beinhaltet auch eine CNG Tankstelle am Entsorgungsdepot. Ziele sind die Reduktion von Emission und Luftverschmutzung in der Stadt.

Nach dem Neuen Förderprogramm der bayerischen Regierung, wird ab dem 01. Oktober 2020 der Bau von öffentlichen und nicht-öffentlichen Wasserstofftankstellen, sowie die Anschaffung bzw. Umrüstung von Nutzfahrzeugen auf Wasserstoffbasis gefördert.

 

Von ingesamt 2932 beantragten Förderungen im Rahmen des Programms "Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge" entfielen 2.363 auf LNG-Lkws. Weitere 498 wurden für CNG-Lkws gestellt und nur 71 Anträge werden für LKWs mit Elektroantrieb verzeichnet.

 

Während Deutschland während seiner EU-Ratspräsidentschaft eine Euro-Vignettenrichtlinie erneuern möchte, strebt der Verkehrsminister Andreas Scheuer die Erweiterung durch eine ganzheitliche PKW-Maut in der EU an. Dieser Vorschlag stößt vielerorts auf Kritik.